Deutsche Akademie für Metrologie zieht von München nach Bad Reichenhall

Abgeordnete Michaela Kaniber begrüßt Stärkung der regionalen Wirtschaft

Die Deutsche Akademie für Metrologie (DAM) am bayerischen Landesamt für Maß und Gewicht (LMG) soll mit diesem von München nach Bad Reichenhall verlegt werden. Bayerns Wirtschaftsministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Ilse Aigner und Stimmkreisabgeordnete Michaela Kaniber MdL werten diese Entschei-dung als wichtigen Impuls für Stadt und Region: "Die Verlagerung der Deutschen Akademie für Metrologie bringt zahlreiche Seminaristen und Dozenten nach Bad Reichenhall und stärkt die lokale Wirtschaft".

Aigner wie Kaniber sind überzeugt vom "Profit für die gesamte Region". Denn nicht weniger wichtig als die damit verbundenen Arbeitsplätze sind nach Überzeugung der Landespolitikerinnen die zahlreichen Seminaristen und Dozenten aller Bundeländer, die die Akademie nach Bad Reichenhall zieht. "Diese Gäste können die lokale Wirtschaft spürbar beleben", so Kaniber. Und Ministerin Aigner ergänzt: "Das entspricht den Zielen unserer Alpenstrategie, mit der wir den Alpen-raum strukturpolitisch beleben und zukunftsfest aufstellen wollen".

Die Akademie als bundesweite Aus- und Fortbildungseinheit der deutschen Eichverwaltung ist über ein Abkommen dem Landesamt angegliedert. Der Hauptsitz des LMG wird nun von München nach Bad Reichenhall verlagert. Als Folge müssen die Länder einstimmig dem Verbleib der DAM am LMG und der damit einhergehenden Verlagerung der DAM zustimmen. Diese haben bereits ihre Zustimmung signalisiert, stellen jedoch Bedingungen: Unter anderem soll die Verlagerung für die übrigen Länder kostenneutral von statten gehen. Aigner sieht in der damit verbundenen Kostenerhöhung für Bayern gut investiertes Geld:
"Ich denke, wir haben einen sehr guten Kompromiss zwischen den Bundesländern gefunden, sodass die DAM auch künftig am LMG und damit in Bayern bleibt - und wir sind bereit, dafür Geld in die Hand zu nehmen".
Das bayerische Kabinett hat die entsprechende Neufassung des Länderabkommens bereits verabschiedet. Sobald die Regierungen aller Bundesländer dem Abkommen offiziell zugestimmt haben, könnte es zum 1. Oktober 2017 in Kraft treten.