Bad Reichenhall erhält für das Stadtmuseum erneut Fördermittel der Landesstiftung

Gesamtfördersumme steigt auf über 100.000 Euro

14.05.2018 | Bad Reichenhall
Das Museum im historischen, denkmalgeschützten Getreidekasten wird derzeit neu eingerichtet.
Das Museum im historischen, denkmalgeschützten Getreidekasten wird derzeit neu eingerichtet.

München/Berchtesgadener Land-Rupertiwinkel. Die Bayerische Landesstiftung hat erneut einen Zuschuss in Höhe von 32.500 Euro für den Innenausbau des Stadtmuseums in Bad Reichenhall bewilligt. Das teilt die Stimmkreisabgeordnete des Berchtesgadener Lands und Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Michaela Kaniber, mit. „Damit steigt der Gesamtzuschuss der Landesstiftung auf insgesamt 101.500 Euro, denn bereits 2015 wurden 69.000 Euro bewilligt.“

Die Förderung sei ein wichtiger Beitrag für die Region, so Michaela Kaniber. „Das Stadtmuseum Bad Reichenhall nimmt die bedeutende Aufgabe wahr, das Kulturerbe unserer Heimat zu bewahren. Seine Sammlung umfasst 10.000 Objekte, darunter archäologische Artefakte, sakrale und profane Kunst, volkskundliche Objekte, Gegenstände aus dem Bereich Kur- und Bäderwesen und vieles andere mehr. Durch das neue Museumskonzept werden diese ‚Schätze‘ künftig auf modernste Weise präsentiert“.
 
In diesem Zusammenhang erwähnte die Ministerin auch, dass dem Reichenhaller Stadtmuseum bereits 2017 eine Zuwendung von 387.00 Euro aus LEADER-Mitteln bewilligt worden sei. Die LEADER-Förderung für das Projekt „Kooperation Raum und Zeit; Archäologische Landschaften zwischen Alpen und Donau" sei laut offiziellem Bescheid vorgesehen „für die Neugestaltung der Inneneinrichtung des Stadt-museums Bad Reichenhall in Kooperation mit dem Niederbayerischen Archäologiemuseum in Landau mit dem Ziel, ihre Attraktivität für den Tourismus zu steigern". Sie sei sicher, so Michaela Kaniber, dass dieses Ziel erreicht werde „und das Stadtmuseum ab dem ersten Tag seiner Wiedereröffnung ein Besuchermagnet für Einheimische und Gäste sein wird“.
 
Das Museum im historischen, denkmalgeschützten Getreidekasten wird derzeit neu eingerichtet. Nach der abgeschlossenen Gebäudesanierung laufen derzeit die Arbeiten für die Innengestaltung des Museums. Es wird sich schwerpunktmäßig der Geschichte und Entwicklung der Stadt Bad Reichenhall als bedeutende Salinen- und Kurstadt widmen. Das Salz bildet dabei den roten Faden durch die Themen der Ausstellung. Die Wiedereröffnung ist für das Jahr 2019 geplant.
 
Darüber hinaus, so Michaela Kaniber weiter, habe die Landesstiftung auch beschlossen, für die Fassadeninstandsetzung eines Baudenkmals in der Salzburger Straße in Marktschellenberg, das „ortsbildprägende regionale Bedeutung“ habe, 14.100 Euro bereit zu stellen.