40.000 Euro aus dem Kulturfonds Bayern für die Musikkapelle Leobendorf

Finanzielle Unterstützung für den Erweiterungsbau des Probeheims

16.05.2018

München/Laufen/Leobendorf. Die Musikkapelle Leobendorf kann sich bei der Erweiterung ihres Probeheims über finanzielle Unterstützung freuen: „Je 20.000 Euro werden 2018 und 2019 aus dem Kulturfonds Bayern für die Baumaßnahme zur Verfügung gestellt", informiert Stimmkreisabgeordnete und Staatsministerin Michaela Kaniber. „Bayern wäre ohne Musik unvorstellbar! Die Pflege dieser Leidenschaft und Tradition und verdient höchste Anerkennung. Umso mehr freut es mich, dass hier einem engagierten Verein geholfen werden kann."
 

Der Anbau ist notwendig, da das im Jahr 1996 errichtete Probeheim der Musikkapelle Leobendorf aus allen Nähten platzt. Die Musikkapelle wächst stetig, der Bedarf ist so weit angestiegen, dass sogar ein Zeug- und Gesellschaftsraum, die für den Musikunterricht wenig geeignet sind, für die Unterrichtseinheiten verwendet werden müssen. Die Zweitnutzung des großen Probenraums als Notarchiv und Lagerraum schränkt die Möglichkeiten weiter stark ein. Neue Projekte können in den vorhandenen Räumlichkeiten nicht mehr durchgeführt werden. „Der Erweiterungsbau wird eine zukunftsträchtige Unterbringung schaffen, die pädagogischen Ansprüchen gerecht wird und eine qualifizierte Nachwuchsförderung ermöglicht. Die Musikkapelle Leobendorf erhält mit 40.000 Euro die Höchstförderung für Proberäume, das ist notwendig und angemessen", so Kaniber.
 
Über die Verteilung der Mittel aus dem Kulturfonds Bayern in Höhe von rund 7,3 Millionen Euro im Bereich Kunst hat der Ausschuss für Wissenschaft und Kunst beraten und der Ausschuss für den Staatshaushalt und Finanzfragen beschlossen. „Damit stehen heuer 1,4 Millionen Euro mehr für die Kultur bereit als im Vorjahr", freut sich Kaniber. Insgesamt werden 161 Kulturprojekte in ganz Bayern gefördert: Sommeroperetten, Volksmusikspektakel, Kammermusikfestivals, zeitgenössische Skulpturenausstellungen und Umbauten von Museen finden sich ebenso unter den bezuschussten Vorhaben wie Freilichtbühnen und der Bau von Proberäumen wie bei den Leobendorfer Blasmusikern.
 
Für den Rupertiwinkel ist auch das Projekt des Mühldorfer Theatervereins "Kulturschuppn!" von Bedeutung, der heuer 13.300 Euro aus dem Kulturfonds Bayern erhält: Die Laienschauspieler werden eine theatrale Zeitreise von Mühldorf nach Salzburg auf der historisch bedeutsamen Achse über Tittmoning und Laufen unternehmen und sowohl in Tittmoning als auch in Laufen Halt machen. Die ortsansässigen Theatervereine planen sie dort mit eigenen Theaterstücken zu empfangen. So erzählt man sich gegenseitig Geschichten aus seiner Stadt.
 
Der Kulturfonds Bayern ermögliche es zahllosen Bürgerinnen und Bürgern im ganzen Land, mit ihren Ideen und ihrer Kreativität das kulturelle Leben ihrer Heimat aktiv mitzugestalten, so Michaela Kaniber. „Das ist echt bayerische Lebensqualität!“